Wer zuerst nach der Marke fragt und erst danach nach der Form des eigenen Fußes, kauft in aller Regel den falschen Kletterschuh. Genau diesen Fehler beschreibt der Ausgangstext dieser Seite: Jahrelang wurde die eigene Fußform übersehen, stattdessen quälte man sich durch diverse „Zehenbrecher“-Modelle der Hersteller – bis die Erkenntnis kam, dass ein Fuß mehr Merkmale hat als bloß breit, normal oder schmal.
Genau diese Merkmale sind der Kern dieser Seite. Die Zehenbox entscheidet laut Kletterschuh-Glossar „in erster Linie über das Passen und nicht Passen“ eines Kletterschuhs, doch mindestens genauso wichtig sind Ferse, Rist und das Volumen des Leistens – der dreidimensionalen Form, aus der jeder Schuh gefertigt wird. Quer durch die Testberichte tauchen dabei immer wieder dieselben Beobachtungen auf: griechische, ägyptische, römische und quadratische Fußtypen, Luft in der Ferse, die die Performance kostet, taube Zehen in zu engen Modellen und Schuhe, die sich dehnen – oder eben nicht.
Wer sich vor dem Kauf über die eigene Fußform im Klaren ist, kann Passform-Angaben aus Tests überhaupt erst richtig einordnen: Ein Tester berichtet immer aus der Perspektive seines eigenen Fußes. Diese Seite versammelt, was sich daraus objektivieren lässt – und was am Ende jeder nur am eigenen Fuß prüfen kann.