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Kletterschuhtest

Kletterschuhe für Anfänger

Der erste Kletterschuh: worauf es wirklich ankommt

Immer wieder liest man Fragen von Leuten, die eben mit dem Klettern beginnen oder beginnen wollen: Welcher ist der richtige erste Kletterschuh? Gesucht wird ein Schuh mit drei Eigenschaften: Komfort, ein sicherer Stand auf ungewohnt kleinen Tritten – und Haltbarkeit, denn ein erstes Paar soll nicht nach ein paar Wochen wieder ersetzt werden müssen.

Aus den vielen seitdem getesteten Modellen lässt sich einiges über einsteigertaugliche Schuhe ablesen. Auffällig oft haben die Modelle, die in Testberichten als anfängerfreundlich beschrieben werden, eines gemeinsam: Sie verzichten auf aggressiven Downturn und starke Vorspannung. Diese Eigenschaften bringen auf kleinen Tritten und im Überhang Vorteile, verlangen aber Kraft und Gewöhnung, die am Anfang schlicht noch fehlen. Stattdessen bieten sie eine bequeme, eher gerade Passform, mit der sich auch längere Sessions in der Halle oder am Übungsfels aushalten lassen, ohne dass die Füße nach zehn Minuten schmerzen.

Diese Seite trägt zusammen, was sich aus den bisherigen Testberichten über einsteigertaugliche Modelle ablesen lässt: zur Größenwahl, zur Frage, wie lange ein erstes Paar durchhält, und wann der Wechsel zu einem anspruchsvolleren Schuh ansteht. Der Artikel „Kletterschuhe für Fortgeschrittene“ knüpft genau dort an, wo diese Seite aufhört.

Worum es hier geht

Es geht um den ersten Kletterschuh: welche Eigenschaften ihn ausmachen, wie die Größe gewählt wird, und woran sich erkennen lässt, dass ein Modell für den Einstieg geeignet ist – jenseits von Downturn, starker Vorspannung und Profi-Optik.

Der erste Kletterschuh entscheidet mit darüber, ob die ersten Wochen am Fels oder in der Halle Spaß machen oder wehtun. Ein zu aggressiv geschnittenes Modell verlangt Kraft und Gewöhnung, die am Anfang fehlen, während ein zu großer, zu bequemer Schuh keinen sicheren Stand gibt. Den richtigen Kompromiss dazwischen zu finden, ist die eigentliche Aufgabe dieser Seite.

Der Beitrag

61 Wörter

Die ewige Debatte um den ERSTEN Kletterschuh.

Immer wieder liest man Fragen zu Kletterschuhwahl, von Leuten, die eben mit dem Klettern beginnen oder beginnen wollen. Gesucht wird der perfekte Anfänger Kletterschuh – mit allem was dazu gehört: Komfort, sicheren Stand auf ungewohnt kleinen Tritten und natürlich Haltbarkeit.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen hier ein Paar „Erfahrungswerte“ zu veröffentlichen, […]

Themen in diesem Bereich

1 von 9 Beiträgen verfügbar

  • Der erste Kletterschuh: drei gesuchte Eigenschaften

    Wer mit dem Klettern beginnt, sucht vor allem drei Dinge: Komfort, einen sicheren Stand auf ungewohnt kleinen Tritten und Haltbarkeit. Diese drei Anforderungen ziehen sich durch die Fragen, die Einsteiger typischerweise zur Kletterschuhwahl stellen, und bilden den Ausgangspunkt für die Auswahl.

    In Vorbereitung

  • Komfort statt Downturn

    Schuhe ohne aggressive Vorspannung und ohne Downturn lassen sich länger tragen, ohne dass die Füße leiden – ein Vorteil in der Anfangsphase, in der noch viele Klettermeter zum Techniklernen anfallen. Der Five Ten Rogue etwa kommt komplett ohne Downturn und Vorspannung aus und wird im Test ausdrücklich für Anfänger und Hallenkletterer empfohlen.

    In Vorbereitung

  • Größenwahl für Einsteiger

    Die Empfehlung aus der Praxis lautet: sich an der eigenen Straßenschuhgröße orientieren und nicht zu weit nach oben gehen, da sich vor allem Leder mit der Zeit dehnt. Wer zu groß kauft, verliert Präzision auf kleinen Tritten, wer zu eng kauft, riskiert Schmerzen, die die Lust am Klettern verderben.

    In Vorbereitung

  • Allrounder als Einstiegsschuh

    Modelle, die als Allrounder mit langer Lebensdauer beschrieben werden, tauchen in den Tests wiederholt auch als Empfehlung für Anfänger auf. Der Boreal Diabolo wird als „Jedermann-Kletterschuh mit Allrounder-Qualitäten“ für Anfänger und Fortgeschrittene genannt, der Boreal Ninja als für talentierte Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

    In Vorbereitung

  • Der zweite Schuh: erste Schritte Richtung Performance

    Nicht jedes zweite Paar muss schon ein Hochleistungsschuh sein. Der Edelrid Typhoon (Lace) wird im Test ausdrücklich als „professionellerer“ Folgeschuh für Anfänger beschrieben – ein Zwischenschritt zwischen erstem Paar und echtem Leistungsschuh.

    In Vorbereitung

  • Einsteiger im alpinen Gelände

    Auch abseits von Halle und Klettergarten gibt es Modelle, die ausdrücklich für ambitionierte Anfänger empfohlen werden. Der Edelrid Hurricane wird nach etwas Eintragen und passender Größenwahl als solider, bequemer Begleiter im alpinen Gelände und in Voralpen-Klettergärten beschrieben, mit Kapazität für die Weiterentwicklung des Kletterkönnens.

    In Vorbereitung

  • Wenn Potenzial und Haltbarkeit auseinanderfallen

    Nicht jeder komfortable, vielseitig einsetzbare Schuh hält auch lange durch. Beim Scarpa Vapor wird im Test das Potenzial gelobt, mit dem ein Anfänger seine gesamte Entwicklung bis in den mittleren Schwierigkeitsgrad mit einem einzigen Paar bestreiten könnte – die Haltbarkeit wird im gleichen Atemzug aber ausdrücklich als Schwachpunkt genannt.

    In Vorbereitung

  • Warum Leistungsschuhe unbequemer sind

    Kletterschuhe, die für hohe Schwierigkeitsgrade konstruiert sind, bringen laut Testberichten nicht den Komfort eines Anfänger- oder Alpinschuhs mit. Präzision auf kleinsten Tritten wird mit einer engeren, aggressiveren Passform erkauft, die am Fuß spürbar ist.

    In Vorbereitung

  • Mehrere Allrounder-Kletterschuhe nebeneinander

    Kletterschuhe für Fortgeschrittene

    Der Nachfolgeartikel setzt genau da an, wo diese Seite endet: beim Moment, in dem das erste durchgeklettert Paar – etwa ein Oxygym, Boreal Jocker oder Five Ten Rogue – nicht mehr reicht und mehr Power auf kleinen Tritten gefragt ist.

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Häufige Fragen

Was macht einen guten ersten Kletterschuh aus?

Komfort, ein sicherer Stand auf ungewohnt kleinen Tritten und Haltbarkeit – diese drei Punkte tauchen immer wieder auf, wenn es um die Wahl des ersten Kletterschuhs geht.

Aus dem Testarchiv: Kletterschuhe für Anfänger

Welche Schuhgröße sollte ich als Einsteiger wählen?

Als Orientierung dient die eigene Straßenschuhgröße, ohne dabei zu weit nach oben zu gehen – Leder dehnt sich mit der Zeit ohnehin.

Aus dem Testarchiv: Testbericht Five Ten Stonelands Slipper

Brauchen Anfänger einen Schuh mit Downturn?

Nicht zwingend. Der Five Ten Rogue kommt komplett ohne Downturn und Vorspannung aus und wird im Test ausdrücklich für Anfänger und Hallenkletterer empfohlen.

Aus dem Testarchiv: Testbericht Five Ten Rogue

Wann ist der Zeitpunkt für einen zweiten, anspruchsvolleren Kletterschuh gekommen?

Wenn das erste Paar durchgeklettert ist und mehr Kraft auf kleinen Tritten gefragt ist – genau an diesem Punkt setzt der Artikel „Kletterschuhe für Fortgeschrittene“ an.

Aus dem Testarchiv: Kletterschuhe für Fortgeschrittene

Sind komfortable, vielseitige Einsteigerschuhe automatisch auch besonders haltbar?

Nicht unbedingt. Auch ein Modell mit viel gelobtem Potenzial kann in der Haltbarkeit ausdrücklich als Schwachpunkt beschrieben werden – Komfort und Langlebigkeit sind zwei getrennte Eigenschaften, die man einzeln prüfen sollte.

Eignen sich Allrounder-Modelle auch für den Einstieg?

In den Tests ja: Der Boreal Diabolo wird als Allrounder für Anfänger und Fortgeschrittene beschrieben, der Boreal Ninja ausdrücklich als für talentierte Anfänger geeignet.

Aus dem Testarchiv: Testbericht Boreal Diabolo

Warum sind Leistungsschuhe für Fortgeschrittene oft unbequemer als Einsteigerschuhe?

Weil Präzision auf sehr kleinen Tritten eine engere, aggressivere Passform voraussetzt. Diese Bauweise bringt naturgemäß weniger Komfort mit als ein auf Alltagstauglichkeit ausgelegter Anfänger- oder Alpinschuh.

Aus dem Testarchiv: Testbericht Rock Pillars Diamond

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