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Kletterschuhtest

Scarpa

Boostic

DauertestÜber Monate geklettert, mit Urteil zu Haltbarkeit

Was bisher geschah …

2.776 Wörter

Was bisher geschah …

Nun, der „neue Stern am Kletterhimmel“ wie die Werbung Scarpa Boostic betitelt ist nun schon ne Weile auf dem Markt. Ich klettere ihn seit gut vier Wochen und bin überrascht, zufrieden, verwirrt, enttäuscht – alles irgendwie gleichzeitig.

Überrascht vom Komfort, der Performance. Zufrieden, weil Boostic eine wirklich gute Investition ist. Verwirrt, weil ich seine Art in mein System nicht so recht einordnen kann und enttäuscht, weil dieser Kletterschuh einfach NICHTS mit meinem geliebten Stix zu tun hat. Auch mit dem Booster hat er nichts gemeinsam!

Boostic ist ein komplett neuer Kletterschuh mit einer neuen, schmaleren, wenig voluminösen Passform. Neuen Konstruktion und komplett eigenen Eigenschaften.

_Sieht der nicht bunt aus?

Die Unterschiede sieht man deutlich auf den Bildern. Die Performance ist mit dem Stix_ nicht vergleichbar. Das Treten gefiel mir mit dem Stix besser. Gesamtleistung (Treten+Hooken+Toe-Hooken) ist beim Boostic ganz klar besser!

Boostic dehnt sich nicht so stark wie angenommen. Er fällt in etwa wie ScarpaInstinct S aus, nur noch ein Tick kleiner (1/4 Größe..?).

Ein ausführlicher Testbericht folgt später, wenn er fertig ist..!

Absolute Empfehlung für ** schmalfüßige**Ägypter und Römer die bis dato mit Scarpa nicht glücklich wurden.

Kletterschuhe Scarpa Boostic im Dauertest

Der fast perfekte Kletterschuh

Draußen wird er sicher nicht verloren

Fangen wir wieder von vorne an. Boostic lernte ich auf der Outdoor 2011 kennen. Auf der Messe überzeugte mich dieses Modell von der Passform her nicht ganz, deshalb waren die Erwartungen nicht ganz so groß. Die ersten Gefühle habe ich weiter oben bereits beschrieben. Jetzt nach Monaten knüppelharten Einsatzes am Fels und Plastik glaube ich hinter die Fassade des Boostics gekommen zu sein. Mal sehen ob es mir gelingt all die Gefühle, Vermutungen und Tatsachen in Worte zu fassen.

Optik und Verarbeitung

Blau, orange-rot und grün — passt doch..!

Seit dem ersten Kontakt mit Scarpa Boostic halte ich die Farbpalette für etwas übertrieben bunt und nicht wirklich zusammenpassend. Boostic erinnert mich von seiner Optik her irgendwie an einen Harlekin. Ich würde nicht so weit gehen und ihn als hässlich betiteln, aber der hübscheste Kletterschuh der Welt ist er für mich persönlich nicht. Ansonsten ist er von seiner Form und Aufmachung eine echt interessante Erscheinung, die sehr sportlich wirkt und auch anspricht. Diese Kletterschuhe sind im Vergleich zu all den anderen Scarpa Designs etwas Neues und eben anderes. Ich glaube diese Aufmachung war auch gewünscht, um ihn vom bis her da Gewesenem abzugrenzen.

Verklebungen überall 1A

Die Verarbeitung ist so was von sauber und elegant. Jedes Gummistreifen hat abgerundete Kanten und geht (gefühlt) nahtlos in andere Gummiteile wieder. Der Schuh wirkt einfach nur perfekt gemacht und bietet mir (selbst jetzt nach Monaten Gebrauch) keine Angriffsfläche. Das Einzige was ich nicht empfinde ist das Gefühl er sei unsterblich. Er ist sehr fein verarbeitet und macht nicht diesen robusten und unzerstörbaren Eindruck wie es zum Bsp. die Five Ten Kletterschuhe tun. Alles in einem ist Boostic ein Meisterwerk. Ich übertreibe nicht, ich bin immer noch von der Verarbeitung begeistert – Tag für Tag.

Konstruktion

Dieses Kapitel hat mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Selbst die gründlichste Analyse und die genausten Vergleiche mit anderen Modellen brachten mir nicht die gewünschte komplette Erleuchtung in diesem Bereich. Was klar ist: Boostic hat eine durchgehende Sohle aus XS Edge – 3,5mm (für 4mm ist sie zu dünn).

durchgehend, leicht asymmetrisch und mittel hart

Dieser Kletterschuh ist ein Velcro mit zwei gegenläufigen Velcros, wie ich sie bereits von Vapor V her kannte. Der Oberschuh aus Leder ist am Rist mit einer Schlangenlinie geteilt. Beide Teile sind von innen mit einer nahezu Netzartigen synthetischen Zunge verbunden. Sie ist kaum dehnbar, hat aber trotzdem etwas Elastizität um den Fuß den Einstieg zu ermöglichen. Sie hat Vor- und Nachteile: + sie ist Luft durchlässig und lässt den Fuß etwas atmen (nur wenn Velcros auf sind …) – sie ist sehr dünn und polstert den Fuß nicht so gut gegen den Zug/Druck der Velcros. Insgesamt erinnert mich Boostic in diesem Bereich an einen Slipper. Ich persönlich würde mir etwas mehr Flexibilität wünschen, denn der Einstieg ist etwas fummelig.

Flacher und länger ist die Form um den großen Onkel herum

Die Zehenbox ist flacher, länger und am großen Zeh spitzer als bei den Modellen der Steep Line. Das neu gestaltete Toe-Hook-Patch ist gut unter dem Randgummi versteckt und superklebrig. Die Formen auf dieser Gummizunge hätte man sich auch sparen können – die Sohle hat ja auch keine. Reibung ist mit einer glatten Gummifläche am direktesten. Ansonsten gut angebracht, und dimensioniert. So wie ich es von Speedster schon kannte. Endlich hat Scarpa nachgezogen. Die Ferse ist auch neu geformt worden. Sie ist anders als beim Instinct und Vapor. Diese Ferse ist kleiner gemacht worden und mit einem weichen Gummi so versehen worden, dass die für das Hooken so wichtige Außenseite bis auf eine kleine Fläche fast vollständig mit Gummi bedeckt ist. Auch dafür gibt es fast volle Punktzahl. Aber warum nicht ganz gummieren? Und warum nicht die Instinct Konstruktion nicht beibehalten? Egal – ist eine feine Ferse!

Der Downturn ist echt nicht stark aber ausreichend

Die Sohlenkonstruktion ist sehr ausgeglichen und ausgewogen. Boostic trumpft mit aktiven Zwischensohlen Konstruktion und unterschiedlich harten Bereichen. So ist die Spitze deutlich härter als der Bereich unter den Zehen. Die Unterschiede sind jedoch so fein, das man dazu neigt die Härte als durchgehend zu bezeichnen. Boostic ist definitiv nicht so steif wie ein Miura VS und auch nicht so weich wie ein Testarossa. Auch der Vergleich mit den Instincts oder Vapors erscheint mir unangebracht. Alles in einem würde ich die Härte als genau richtig bezeichnen. Es ist so: Ich hatte bis jetzt immer etwas auszusetzen.

Die Gummierung der Fersenaußenseite könnte man geschlossener machen

Zu weich, zu hart zu unsensibel waren sie alle. Beim Boostic habe ich zum ersten Mal eine Sohle die mir in allen Bereichen und Spielarten des Klettern taugt. Sie ist steif genug um das Stehen von kleinen Tritten zu ermöglichen und weich genug, um den Vorfuß auf Reibung durch zu drücken. Sehr ausgeklügelt und wirklich innovativ finde ich diese Sohle – wirklich gut. Auch das Randgummi ist ein Phänomen für sich. Es ist unterschiedlich dick und nachgiebig in unterschiedlichen Bereichen. Das Ganze bringt einen entscheidenden Vorteil. Die aufgestellten Zehen werden nicht über den Rand des Sohlengummis gedrückt, sonder bleiben an Ort und Stelle. Das Ganze findet sich sowohl an den kleinen Zehen als auch in der Spitze – am großen Onkel. Unbequem sind diese unterschiedlich starke Bereiche nicht und sie machen ihre Arbeit hervorragend.

Einschnitte sollten den Druck auf den max. aufgestellten 3ten Zeh lindern – ging so.

Selbst der Oberschuh ist nicht einfach mal so aus Leder gemacht. Er besteht im Zehenbereich aus Lorica. Danach kommt im mittleren Teil etwas Leder, nur um dann wieder in der Ferse als Lorica zu enden. Lorica ist dabei weicher und kuscheliger als noch 2008. Das gibt diesen Kletterschuhen ihre unglaublichen Komforteigenschaften. Alles in einem bietet Scarpa Boostic sehr viel Hightech im Aufbau – ein Umstand, der fast schon allein den hohen Preis rechtfertigt. Diese Kletterschuhe sind mehr als mit Gummi beklebte Oberschuhe, sondern modernste Geräte.

Passform und Größe

Seit dem Heinz Mariacher zu Scarpa wechselte änderte sich auch in diesem Bereich alles von Grund auf. Die alten Leistenformen verschwanden und wurde durch Geschenke für meine Füße ersetzt. Kaum ein Scarpa Modell passt meinem römischen Fuß nicht. Doch es freute bei Weitem nicht alle Kletterer so wie mich.

so sieht der Kletterschuh Boostic am Fuß aus

Viele meiner Bekannten kamen mit dem breiteren und kräftigeren Leisten nicht zurecht. Einzig den Instinct S konnte man bis dahin als „schmal“ bezeichnen. Nun ist Booster in meinen Augen die Erlösung für alle bis dato „Ausgeschlossene“. Mit diesem Kletterschuh wird alles gut für alle – versprochen … Spaß beiseite. Bisootic ist ein Modell welcher im Bereich der kleinen Zehen harr genau wie der Booster und Stix ist. Der Part, in welchem sich der große Onkel quälen darf, ist etwas weiter Richtung Mitte geschnitten und länglicher als es bei den o.g. der Fall war. Das zusammen mit einer Volumenreduktion im mittleren und hinteren Bereich sorgt für einen komplett anderen Sitz am Fuß. In meinem Fall ist die Form nicht die optimalste. Es tritt das gleiche Problem wie mit dem Dragon oder Team auf: um den großen Onkel in eine ordentlich sportliche Position zu bringen muss ich zu der Minimalgröße greifen. Dabei werden aber die kleinen Zehen, allen voran der Zweite und Dritte so derb aufgestellt, dass es keinen Spaß macht. Es nützt alles nichts dachte ich mir und entschied mich dazu die besagte Minimalgröße 41,5 EU zu behalten.

Damit ist Boostic der am kleinsten ausfallender Kletterschuhe bei Scarpa. Immerhin ist Instinct Slipper in der gleichen Größe nahe zu bequem. Anfangs war es kein Geschenk mit dem 41,5er zu klettern. Wäre das „neue“ Lorica innen nicht so weich, dann hätte ich diese Kletterschuhe gegen 42 EU getauscht.

Die schlanke Ferde passt ganz gut, ist aber Tick zu weich

Doch zusammen mit dem warmen Wasser, Schweiß und Druck habe ich den 41,5er so hinbekommen, dass ich mit ihm längere Routen klettern kann, ohne das Gefühl in Füßen zu verlieren und zu weinen. Boostic fühlt sich out of the box sehr anschmiegsam am Fuß an. Er schließt den Fuß um und fühlt sich wie eine Gummisocke an, dem Fuß 1mm überall nachgibt und dann gnadenlos die Form behält. Dieser Effekt ist mir in diesem Ausmaß neu und verdient meine volle Anerkennung. Endlich ein Kletterschuh der zwar eng sitzt aber dennoch erträglich ist. Nach einigen Wochen wird die Passform noch besser und mündet dann in der perfekten Variante. Eng, erträglich und schweine performativ. Sowohl die Ferse als auch die Zehenbox behalten dabei die ganze Zeit die Form und leiern nicht aus. Einzig im mittleren Bereich gibt Boostic etwas nach. Alles in einem ist Passform schwer auf einen Nenner zu bringen. Boostic gibt nicht nach, sondern passt sich an. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Kletterschuh ganz vielen Zehen- und Fußformen (bis auf die griechischen) passen wird. Er ist nicht so stark vorgespannt und nicht so asymmetrisch. Das dürfte zusammen mit nun kleinerem Volumen so gut wie allen passen. Menschen mit sehr breiten Füßen haben etwas Pech und müssen mit dem Vapor oder Millet Yalla vorlieb nehmen. Ich weiß nicht ob es sich für mich lohnt diesen Kletterschuh in 42 EU zu kaufen. Dafür macht 41,5 zu viel Spaß!

Performance – wie klettert sich Scarpa Boostic

In diesem Bereich war ich anfangs etwas skeptisch, da mir das Treten etwas unnatürlich vorkam aber nach nur kurzer Zeit habe ich mich richtig in den Boostic verliebt. Warum? Ganz einfach!

Das hier ist genau sein Ding- Leisten knallen

Ich habe ja schon Stix und Vapor V präzise auf der Spitze gefunden. Doch mit diesem Modell hat Heinz seine Vorliebe für das spitze Treten noch besser und perfekter zum Ausdruck gebracht. Für mich ist Boostic zurzeit der präziseste Kletterschuh auf dem gesamten Kletterschuhmarkt. Ohne Schmarrn er ist besser als alle, die ich bis her hatte und das waren einige … ich habe ihn direkt mit den Konkurrenten verglichen (ein Fuß Boostic anderer Fuß ein anderer Kletterschuh) – keiner war besser als er. Obwohl ich kein Fan der Valgus Spitze bin, muss ich im nach hinein sagen, dass dieser Leisten perfekt umgesetzt worden ist. Es ist unglaublich, wie präzise, stabil und gleichzeitig gefühlvoll man antreten kann. Das muss man einfach ausprobiert haben. Dabei ist die Sensibilität nicht dem Anasazi Lace Up gleichzusetzen. Man spürt weniger die Oberfläche des Tritts sondern hat das Gefühl ganz nah am Tritt mit dem Zeh zu sein und keine 3,5 mm Sohle dazwischen zu haben. Der kleine Downturn sorgt dabei für die optimale Kraftübersetzung in allen Winkelstellungen und Fußpositionen. Boostic ist ab dem Zehengrundgelenk nach hinten hin zwar mit einer durchgehenden Sohle versehen, lässt sich dennoch super auf Reibung durchdrücken.

Mal kurz auf Reibung ist auch gut machbar. Nicht zu verwechseln mit dem Einsatz in Reibungsplatten

Die Spitze ist zwar nicht so hart und kantenstabil wie die von Booster, Stix usw. – sie verformt sich auf kleinen Tritten durchaus etwas. Aber es sorgt nicht für ein unsicheres Gefühl, sondern fühlt sich natürlich an und ist eine Art Anpassung der Sohle an die Zeh-Tritt-Verbindung. DasXS Edge Gummi ist superklebrig von Beginn an und verliert schnell an Reibung, wenn die Sohle dreckig wird. Pflegt man das Gummi, bleibt die Reibung auf dem gleichen und für mich persönlich einem absolut ausreichenden Niveau. Klar ist XS Grip2 reibungsstarker aber es ist auch nicht so kantenstabil, was an „normalen“ deutschen Felsen sehr oft vom Nachteil ist. Aber das Gummi ist auch eine „Glaubens-“ und Überzeugungssache. Alles in einem habe ich mit diesem Schuh alles gemacht und habe nie das Gefühl gehabt, einen anderen Kletterschuh für die eine oder die andere Stelle zu gebrauchen.

Hooken geht, aber manchmal wünscht man sich ne festere Ferse

Das Hooken ist mein einziger Kritikpunkt. Die Ferse ist nicht nur von der Form her etwas suboptimal, sondern auch zu weich gummiert. Es fehlt ein stabiler, steifer, etwas breiterer Sohlenausläufer an der Ferse. Sie verformt sich beim Hooken so stark, dass man sehr oft das Gefühl hat, sie würde unter Last wegrollen. Schönes Gefühl ist das nicht. Manchmal rutscht sie dann tatsächlich, meist bleibt sie jedoch weiter hin kleben. Trotzdem etwas verbreitern im äußeren Zehenbereich und ähnlich gestalten wie die Instinct/Vapor Ferse und die Wiese wäre supergrün. So bleibt oft ein komisches Gefühl der Enttäuschung dieses „Verbrechens“ an der möglichen Perfektion. Das Toe-Hooken ist trotz der Minimalgröße gut möglich und wird nach dem Weicher-Werden des Materials immer besser. Anheben der Zehen funktioniert etwas suboptimal (nur den Großen kann ich anheben, Rest ist zu aufgestellt) aber es geht und macht Spaß. Alles in einem legt Boostic eine der besten Gesamtperformances all meiner Kletterschuhe hin.

Haltbarkeit

Bis jetzt löst sich bei mir nichts ab

Bis jetzt (3 Monate) ist alles Sahne. Das XSEdge Gummi macht tatsächlich den Eindruck es würde länger halten als das XSGrip2 und vielleicht auch länger als das XSGrip. Mein Sorgenkind – die Velcros, schließen immer noch 1A. [Habe den Eindruck sind die selben welche beim Boostic am Ende gar nicht mehr hielten] Kein Gummiteil geht ab, keine Naht geht auf. Die Sohle wird zwar etwas weicher aber auf gar keinen Fall schwammiger. Die Zehenbox und der gesamte Schuh behalten die Form. Leider gibt er nur minimal nach. Ich zweifle jedoch ob der Boostic eine zweimalige Wiederbesohldung aushält. Dafür scheint mir die Verarbeitung zu fein und zu filigran zu sein. Alles in einem ist Boostic auch in diesem Bereich sein Geld wert.

Empfehlung/Einsatzbereich/Klettergebiet

Moderate Form – super Leistungen in allen Bereich

Bis jetzt war ich mit ihm im Kalk, Sandstein und Granit unterwegs (also fast überall). Und egal wo ich kleine Tritte anpeilte, machte Boostic immer dasselbe – er stand sie einfach weg. Was soll ich sagen so stelle ich mir das vor. Bouldern? Immer dabei! Klettern? Kein Problem mit diesem Kletterschuh. Bitte verzeiht mir diese Beweihräucherung – ich glaube ich bin verliebt. Ernsthaft. Das Einzige wofür ich diese Kletterschuhe nicht benutze und nicht benutzen werde sind MSL-Routen. Dafür ist die Größe zu klein. In der 42 EU wäre es vielleicht denkbar, ist aber eine reine Schätzung und kein Erfahrungswert. Ich bin mir sicher dieser Kletterschuh wird einen absoluten Kultkarakter a la Miura erreichen.

Fazit

geile Dinge – zu Schade für die Halle

Scarpa Boostic wird alles verändern – sagt Scarpa zu uns. Ich sage: Boostic ist geil, braucht aber eine andere Fersengummierung/Lösung. Dann wird er einfach in jedem Performance-Gebiet unschlagbar sein. Der Preis ist definitiv ein Brecher. Wenn ich aber die aufwendige Verarbeitung und komplexe Konstruktion sehe, bin ich (immer wieder) bereit etwas Geld in die italienische Wirtschaft zu stecken. Lohnend ist die Performance beim Treten alle mal. Das kann glaub ich keiner bestreiten, wer diesen Kletterschuh selbst ausgiebig genossen hat. Preis-Leistung ist auf alle Fälle besser als beim Boldrini. Über einen Stix mit der verbesserten Ferse würde ich mich dennoch tierisch freuen!!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vergleich mit dem Scarpa Stix

Boostic ist weniger asymmetrisch

Boostic Zehenbox ist flacher stellt aber die kleinen Zehen voll auf

Schmaler und tiefer ist Boostic auch

Die Boostic Zehenboxgummierung ist VIEL besser

Boostic links – Downturn ist sehr KLEIN

Die Dicke der Sohle ist etwa gleich – 3,5mm

Ganze Sohle aber nicht unbedingt steifer – Boostic rechts

Boostic in 41,5 EU und Stix in 42 EU

Weniger Vorspannung hat er auch der Boostic

Die Boostic Ferse ist um WELTEN besser!

Optisch gewinnt der Stix!

Die Velcro´s des Boostic´s fixieren den Schuh am Fuß super!